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Zum neuen Jahr - Januar 2018

Der Kalender teilt unser Leben in Jahre ein. Ein Lebenszyklus kann sich hieran orientieren und „gute“ Vorsätze, Wünsche und Sprüche diese Zeit bestimmen.

„Dieses Jahr soll alles bringen, was zum Glück des Lebens zählt und dann vor allen Dingen: Frieden auf der ganzen Welt“ (M. Förster).

Wir wissen, dass diese „guten“ Wünsche nur bedingt zutreffen. Mit Frieden in Deutschland und hoffentlich auch in der Familie und im Verein ist oft nur ein frommer Wunsch verbunden.
Aber wir müssen positiv gestimmt ins neue Jahr gehen. Was für einen Sinn hat die Zukunft, wenn der Beginn nicht positiv startet? Die Realität holt uns von der ersten Minute an ein. An 365 Tagen ist Flexibilität gefordert. Die Herausforderungen annehmen muss unser Motto für das  neue Jahr sein. Ausgestattet mit dieser Aufgabe wünsche ich - uns mutig allen Dingen zu stellen - die unseren Weg queren.

Wir Schützen und Schießsportler haben bereits einen steinigen Weg hinter uns.
Unberechenbare Schlaglöcher erwarten uns auch 2018. Mit Waffenrechtsverordnungen kann die Politik uns nicht mehr schockieren. Was mich vielmehr beunruhigt ist die Ratlosigkeit und letztendlich die Willkür, die uns bei der Erhaltung unserer Sportanlagen gegenüber steht.
Wenn Schießstände über Jahrzehnte betrieben wurden und uns und den Kontrollgremien einen guten und sicheren Eindruck vermittelt haben, erwartet man heute Gutachten, wie sie große Industrieunternehmen kaum leisten können.

Wie soll das ein ehrenamtlich geführter Verein stemmen???

Von den Verantwortlichen der Vereine wird das Wissen eines Rechtsanwaltes, eines Verwaltungsbeamten und bei der Menschenführung das Wissen eines Pfarrers erwartet.
Es wundert mich nicht, dass Vereinsvorstände kaum zu besetzen sind.

Lasst uns zielstrebig auf das bevorstehende Jahr zugehen, die Herausforderungen annehmen und unserem Ziel nähern, denn - „Einigkeit macht stark“.

Freuen wir uns auf die Zukunft!

Gustav Hensel - Vorsitzender